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Posts mit Tag ‘Theaterspiel’

Klassenspiel 8a «Das Haus der Temperamente»

FR/SA,  18./19.06.2010, 20 Uhr

«Das Haus der Temperamente» von Johann Nestroy

Theaterspiel der Klasse 8a (Herr Treier)
Roter Saal

Für Speisen und Getränke vor der Aufführung und in der Pause sorgt die Klasse 8b.

Das Haus der Temperamente

Ein Stück der Klasse 8a

Ein Haus. Vier Familien. Vier verschiedene Temperamente. Ein Stück voller Humor. Mit vielen Missverständnissen und Verwirrungen.

Die verwitweten Väter Herr von Braus, Herr von Froh, Herr von Trüb und Herr von Fad haben jeweils eine Tochter und einen Sohn.

Die Töchter sollen so schnell wie möglich verheiratet werden. Auch die Bräutigame sind schon gefunden: Jugendfreunde der Väter. Dies ist jedoch gegen den Willen der Töchter, da sie insgeheim schon Beziehungen mit den Nachbarssöhnen führen.

Als dann die Söhne aus dem Studium zurückkehren, bricht das Liebeschaos im Haus der Temperamente aus. Der Kleiderputzer Hutzibutz und der Balbier Schlankel dienen als intrigante Liebesboten.

Wird trotzdem alles gut ausgehen? Sehen Sie selbst! Kommen Sie am 18. und 19. Juni zu unserer Aufführung.

Die Klasse 8a der Rudolf-Steiner-Schule Dortmund

—-
Tippfehler im Programmheft Seite 23: falsch: “Bollinger”, richtig “Bönninger”

hier die Korrektur:

Besonderen dank an:
-  Gerüstbau Bönninger für die tolle Unterstützung und den Verleih des Gerüsts

Bühnenbild über zwei Etagen

—-

Ergänzung vom 14.06.2010:

Wundern Sie sich nicht!
- oder: Wunder gibt es immer wieder

Die Klasse 8a hat sich nach einer langen Auseinandersetzung mit mehreren Stückvorschlägen – von seiten der Lehrer und der Schüler gleichermaßen – mit großer Mehrheit für „Das Haus der Temperamente“ von Johann Nestroy entschieden. Und erstmal wusste keiner von uns, was da auf uns zukommt. Ein Stück nämlich, dass oberflächlich eine leichte Komödie – in Wirklichkeit aber ein komplexes, ja verwirrendes Intrigen-Spiel ist, das vom Schauspieler absolute Wachheit und Überschau fordert. Noch dazu ist es kein Stück, das man mal so leicht durchimprovisieren könnte, denn es wimmelt nur so von Stichworten, schwierigen Anschlüssen, Querverbindungen zwischen den vier Spielplätzen. Man mache sich klar, die jungen Schauspieler können manchmal die richtgen Momente für ihre Auftritte nur erahnen – verzeihen wir also, wenn vielleicht einmal ein Auftritt oder Anschluss nicht ganz klappt.

Festgestellt haben wir in der notwendigen, langen Probenzeit auch, dass das Stück nur richtig Spaß macht, wenn man den Text wirklich kann. Daher war für alle büffeln angesagt, und da hat ja – wie man weiß – so jeder seinen Rhythmus und seine persönliche Einstellung (oder aber zu viele andere Verpflichtungen und und und.) Bei einem Shakespeare oder anderen dramatischen Werken, kann man ja schon früh in einzelnen Szenen an eine gewisse Spielspannung kommen – dieses Stück aber hat über 50 „Szenen“. Davon werden sie aber im Spiel nichts bemerken, denn das ganze Stück wird ohne Stopp durchgespielt.

Halt! Das stimmt in unserer Inszenierung nicht ganz! Aus einigen organisatorischen Gründen, aber auch, weil wir gerne auch die kleineren Rollen etwas aufwerten wollten, habe ich einige Zwischenszenen entworfen – genauer gesagt, habe ich uns einen neuen Rahmen geschaffen, in dem sich der ganze Abend abspielen wird!

Wundern Sie sich also nicht, wenn unser Spiel durch Intendant Prof. Dr. Peter Peinemann und Regisseur Claus Schlingeneck-Zadel bereits außergewöhnlich eingeleitet wird. Und weitere – hoffentlich amüsante Zwischenspiele werden das Stück unterbrechen und Pausen zum Luft holen verschaffen. Falls Realität und Spiel hierin etwas durcheinander geraten, so ist das durchaus gewollt!

Apropos Wunder – Es ist jedes Mal für mich ein Wunder (und wirklich eines, auf das ich rechnen kann), dass die jungen Leute, und wenn es auch manchmal auf den letzten Drücker ist, ganz für die Sache da sind, wenn’s drauf ankommt! Dafür danke ich der Klasse 8a – auch im Namen des Stücks – von ganzem Herzen! In diesem Sinne: Herzhaftes Wundern allerseits!

Dirk Pattberg

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