Werken

In der 5. Klasse beginnt an der Rudolf-Steiner-Schule Dortmund der Werkunterricht, bei dem die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre Sinne und Geschicklichkeit schulen, sondern auch Ausdauer und Willenskraft. Bei der Erarbeitung alltagstauglicher Gegenstände aus verschiedenen Materialien entwickeln sich Geschicklichkeit, Genauigkeit und das Augenmaß.

 

Unterschiedliche Materialien und Techniken

Der Werkunterricht führt zunächst vom Schnitzen von anfangs kleineren, dann größeren Gegenständen aus Holz wie etwa Löffeln und Schalen über die Herstellung von beweglichen Spielzeugen bis hin zu kleineren Tischlerarbeiten.

Mit dem Eintritt in die Oberstufe kommt mit dem Metall ein neues Material hinzu, das beim Schmieden oder Kupfertreiben andere Fertigkeiten schult und neue Kenntnisse verlangt. Bei der Holzbearbeitung geht es nun um passgenaues Arbeiten und die Funktionalität der Werkstücke.

Nach einer längeren Pause taucht auch der Ton wieder auf. Unterschiedliche keramische und künstlerische Techniken werden erlernt.

Mit dem Steinhauen folgt eine weitere grundlegende Erfahrung mit einem neuen Material.

Im Laufe der Schuljahre erlernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur unterschiedliche Werkzeuge und Bearbeitungstechniken. Sie üben sich in Geduld, Konzentration, vielseitigem handwerklichem Geschick und konzeptionellem Denken. Darüber hinaus lernen sie, ihre Arbeit einzuschätzen und zu korrigieren. Dabei können sie ihre Vorstellungskräfte einsetzen und eigene Ideen realisieren.