Herzlich willkommen an einer Schule, die den ganzen Menschen im Blick hat

Unsere Schule – ein Ort fürs Leben

Die Rudolf-Steiner-Schule Dortmund ist eine freie Waldorfschule, an der Kinder und Jugendliche vom ersten Schultag bis zum Abitur individuell gefördert werden. Wir begleiten junge Menschen auf ihrem Weg zu selbstbewussten, kreativen und verantwortungsvollen Persönlichkeiten – mit einer Pädagogik, die den ganzen Menschen im Blick hat.

Waldorfpädagogik – Lernen mit Kopf, Herz und Hand

Unsere Schule basiert auf den Grundgedanken Rudolf Steiners. Neben dem klassischen Unterricht legen wir großen Wert auf künstlerische, handwerkliche und soziale Bildung. Musik, Theater, Eurythmie, Gartenbau und viele praktische Fächer sind fester Bestandteil des Schulalltags. Diese Vielfalt fördert nicht nur fachliches Wissen, sondern auch Teamfähigkeit, Kreativität, Durchhaltevermögen und Empathie.

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Die Schule fürs Leben – den ganzen Tag. 

Jede Spende hilft.

Unsere Schatzinsel ist weit mehr als eine Offene Ganztagsschule. Sie ist ein Ort zum Ankommen, Spielen, Lernen, Entdecken und Wachsen – ein Ort, an dem Kinder Gemeinschaft erleben und ihren Tag in einer vertrauensvollen Umgebung verbringen. Damit unsere Schatzinsel auch in Zukunft allen Kindern den Raum bieten kann, den sie brauchen, bauen wir unsere OGS aus und gestalten den Ostbau zu einem modernen und zukunftsfähigen Lern- und Lebensort um.

Als Waldorfschule in freier Trägerschaft lebt unsere Schule von einer engagierten Gemeinschaft. Viele Projekte können wir nur gemeinsam verwirklichen – mit dem Einsatz von Eltern, Mitarbeitenden, Freund:innen unserer Schule sowie mit der Unterstützung von Spender:innen.

Mit Ihrer Spende helfen Sie mit, die Schatzinsel wachsen zu lassen und die Schule fürs Leben auch über den Unterricht hinaus zu gestalten.

Jeder Beitrag zählt – herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Gemeinsam schaffen wir Raum für Kinder – den ganzen Tag.

Spendenkonto:

Rudolf-Steiner-Schule Dortmund e. V. | Bank für Sozialwirtschaft | DE62 3702 0500 0008 3771 00 | BFSWDE33XX | Verwendungszweck: Ausbau OGS

Unsere nächsten Termine und Veranstaltungen

Außerdem finden Sie hier den Schuljahreskalender für das Schuljahr 2026/ 2027 (Stand: Juli 2026, ohne Gewähr) zum Herunterladen:

Schulfilm

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50 Jahre – Die Schule fürs Leben

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Leitbild der Waldorfschulen

Waldorfschulen begreifen ihren Erziehungs- und Bildungsauftrag im Respekt vor der Würde des Kindes und in Wertschätzung menschlicher und kultureller Vielfalt als gemeinsame Verantwortung von Eltern, Lehrern und Erziehern* für die gesunde, individuelle Entwicklung der Schüler. Die pädagogischen Impulse Rudolf Steiners bilden die Grundlage der Gestaltung des Unterrichts. Didaktik und Methodik basieren auf der anthroposophischen Menschenkunde und Erziehungskunst.

Waldorfschulen sind Teil des öffentlichen Bildungswesens. Sie beteiligen sich an aktuellen bildungspolitischen Diskussionen und am erziehungswissenschaftlichen Diskurs. Sie treten für Freiheit und Vielfalt im Bildungswesen ein.

Die Waldorfschule steht allen Kindern und Jugendlichen offen, unabhängig von Nationalität, Religionszugehörigkeit, sozialer Herkunft und Finanzkraft der Eltern. Sie achtet die kulturellen Hintergründe der Schüler, erzieht zu weltanschaulicher sowie religiöser Offenheit und veranlagt verantwortungsbewusstes Handeln gegenüber Natur und Gesellschaft.

Die Waldorfpädagogik gründet sich auf die Beobachtung und das Verstehen der Entwicklung des Kindes und Jugendlichen. Durch ihre besondere, entwicklungsorientierte Pädagogik fördert die Waldorfschule die Schüler nach ihren individuellen Möglichkeiten, sodass sie ihre Fähigkeiten im Sinne einer Selbsterziehung zunehmend auch selbst ausbilden und ihre Anlagen voll entfalten können.

Da sich Didaktik und Methodik auf das Lebensalter und die Entwicklungsbedürfnisse der Schüler beziehen, werden Mädchen und Jungen gemeinsam in altershomogenen Jahrgangsklassen unterrichtet. Der Unterricht ist ganzheitlich: Eine wissenschaftliche Grundhaltung, die künstlerische Gestaltung und spirituelle Offenheit sind wesentliche Elemente in allem Unterricht. Kognitive, künstlerische und praktische Lernfelder sind gleich gewichtet. In den naturwissenschaftlichen Fächern kommt der Betrachtung der Phänomene eine besondere Bedeutung zu. Fremdsprachen werden ab der ersten Klasse unterrichtet. Es gibt waldorfspezifische Fächer (wie z.B. Eurythmie) sowie eigene Förderangebote, je nach Entwicklungsstand, Leistungsfähigkeit und Begabung. Werteorientierung, die Ausbildung sozialer Fähigkeiten und die Stärkung der Eigenverantwortlichkeit sind wichtige Erziehungs- und Unterrichtsziele.

Die intensive Begegnung von Eltern, Lehrern und Schülern hat eine besondere Bedeutung für den Erziehungs- und Bildungsprozess. Die personelle Kontinuität als ein wichtiges Erziehungsprinzip wird verwirklicht unter anderem durch den täglichen Unterricht desselben Klassenlehrers über viele Jahre, durch feste Bezugspersonen über längere Zeiten sowie durch eine stabile Klassengemeinschaft. Ein gesundes Lernklima wird durch konzentriertes Arbeiten in Epochen sowie rhythmische Gliederung des Unterrichts ermöglicht.

Der Unterricht orientiert sich an den vom Bund der Freien Waldorfschulen veröffentlichten Rahmenlehrplänen und Kompetenzbeschreibungen, die durch Forschung und Praxis evaluiert und weiterentwickelt werden. Die Waldorfschule bereitet ihre Schüler auf einen eigenen Waldorfabschluss sowie auf staatliche bzw. staatlich anerkannte Schulabschlüsse vor.

Für die Lehrer gibt es eine spezielle Ausbildung in Waldorfpädagogik. In der kreativen Ausgestaltung des Unterrichts sind sie frei; sie machen ihre Arbeit transparent und verantworten sie vor Kollegium und Eltern. Die Unterrichtsqualität wird evaluiert. Eine permanente Fortbildung ist Teil der pädagogischen Arbeit. In verschiedenen Modellprojekten werden die Methoden, die Schulstruktur und die Qualität der Waldorfschulen weiterentwickelt.

Waldorfschulen sind wirtschaftlich und rechtlich eigenständig. Das Engagement und die Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern sind die Grundlage der gemeinsamen pädagogischen und wirtschaftlichen Trägerschaft einer Waldorfschule. Organisation, Leitung und Verwaltung der Schule werden von Lehrern und Eltern nach den sozialen Impulsen der Anthroposophie selbst gestaltet. Die Lehrer beteiligen sich an der kollegialen Selbstverwaltung der Schulen. Die Verantwortlichkeit für Prozesse und Entscheidungen ist klar definiert und transparent.

Im Sinne ihres ganzheitlichen Erziehungs- und Bildungsansatzes arbeiten die Waldorfschulen mit Waldorfkindergärten zusammen.

Die Waldorfschulen verpflichten sich in gegenseitiger Verantwortung zur regionalen und nationalen Zusammenarbeit im Bund der Freien Waldorfschulen. Darüber hinaus arbeiten sie europa- und weltweit zusammen.

* Der besseren Lesbarkeit halber wird allein die männliche Form verwendet, die hier nicht als Geschlechtsbezeichnung verstanden wird.

Verabschiedet auf der Mitgliederversammlung des Bundes der Freien Waldorfschulen am 25.10.2009 in Stuttgart

Weiterführende Links

Als Mitglied im Bund der Freien Waldorfschulen schließen wir uns ausdrücklich dem Aufruf für eine vielfältige, inklusive und demokratische Gesellschaft an:

Aufruf: Waldorfschulen für eine vielfältige, inklusive und demokratische Gesellschaft (Januar 2024)

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